Satzung des Vereins für den Erhalt der Schönbergwiesen e.V.

 

§ 1 Name, Sitz, Eintrag


  1. (1)       Der Verein führt den Namen „ Verein für den Erhalt der Schönbergwiesen“, hat den Sitz in Freiburg St. Georgen und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung lautet der Name des Vereins „Verein für den Erhalt der Schönbergwiesen e. V.“


§ 2 Zweck, Gemeinnützigkeit, Mittelverwendung


(1)    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2)    Zweck des Vereins ist die Förderung des Umwelt- und Landschaftsschutzes im Bereich des Schönbergs.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

-         Aufklärung der Öffentlichkeit über ökologische, klimatische, wirtschaftliche und soziale Bedeutung des Schönbergs

-         Maßnahmen zur Erhaltung der landschaftlichen Eigenart des Schönbergs.

-         Erhaltung von Biotopen und deren Pflege

-         Erhaltung der Streuobstwiesen

(3)    Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig. Jeder Beschluss über die Änderung der Satzung ist vor dessen Anmeldung beim Registergericht dem zuständigen Finanzamt vorzulegen.

§ 3 Geschäftsjahr


  1. (1)  Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Änderung ist freibleibend für den Vorstand.


§ 4 Mitgliedschaft


(1)   Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden.

  1. (2)  Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand.


§ 5 Mitgliedsbeitrag


  1. (1)  Die Höhe des Mitgliedbeitrags und die Zahlungsmodalität werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.


§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft


(1)   Die Mitgliedschaft endet

a)    durch freiwilligen Austritt

b)    durch Ausschluss aus dem Verein

c)    mit dem Tod des Mitglieds

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.

(2)   Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch den Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden.

  1. (3)  Der Verein besteht auch im Fall des Ausscheidens von Mitgliedern unter den übrigen Mitgliedern fort. Der Ausscheidende hat auf das Vereinsvermögen keinen Anspruch. Auch ein Anspruch auf Auseinandersetzung steht ihm nicht zu.


§ 7 Organe des Vereins


(1)   Organe des Vereins sind

a)    der Vorstand

  1. b)   die Mitgliederversammlung


§ 8 Der Vorstand


(1)   Der Vorstand besteht aus

dem 1. Vorsitzenden

dem 2. Vorsitzenden

dem Schatzmeister

dem Schriftführer

dem Pressereferenten

  1. (2)  Der 1. Vorsitzende, stellvertretend der 2. Vorsitzende beruft die Sitzung des Vorstands ein und leitet sie. Beschlüsse des Vorstands bedürfen der Mehrheit der erschienenen Mitglieder, bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.


§9 Die Zuständigkeit der Vorstands


(1)   Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung zugewiesen sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:

1.    Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellen der Tagesordnung;

2.    Einberufung der Mitgliederversammlung;

3.    Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;

4.    Erstellung eines Jahresberichtes; Buchführung;

5.    Beschlussfassung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern;

6.    einen Beirat zu berufen und aufzulösen;

  1. 7.   Arbeitskreise zu berufen und aufzulösen.



§ 10 Wahl des Vorstands


(1)   Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.

(2)   Bei der Wahl genügt die einfache Mehrheit.

(3)   Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, so bestellt der Vorstand einen Nachfolger, der durch die nächste Mitgliederversammlung bestätigt werden muss.

  1. (4)  Scheidet der 1. Vorsitzende aus, so ist innerhalb von 4 Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung zum Zweck der Nachwahl einzuberufen.


§ 11 Vertretungsbefugnis


(1)   Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden und den 2. Vorsitzenden vertreten. Jeder vertritt den Verein allein

  1. (2)  Im Innenverhältnis ist der 2. Vorsitzende gehalten, nur tätig zu werden, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist.


§ 12 Die Mitgliederversammlung


(1)   In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme.

(2)   Die Mitgliederversammlung entscheidet über:

a)       Genehmigung des Jahresberichtes des Vorstands und des Kassenberichts

b)      Entlastung des Vorstands

c)       Wahl des Vorstands

d)      Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins

  1. e)     Höhe der Mitgliedsbeitrags


§ 13 Die Einberufung der Mitgliederversammlung


(1)    Einmal jährlich soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von 2 Wochen durch Bekanntmachung im St. Georgener Boten unter Angabe der Tageordnung einberufen. Die Bekanntmachung im St. Georgener Boten kann ersetzt werden durch Anschreiben an die Mitglieder.

  1. (2)   Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.


§ 14 Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung


(1)    Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden geleitet.

(2)    Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung auf die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.

(3)    Der Protokollführer wird von der Versammlungsleitung bestimmt.

(4)    Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter.

(5)    Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen; insbesondere Medienvertreter, Vertreter von Körperschaften oder Vereinigungen.

(6)    Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht.

Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von zwei Drittel, zur Auflösung des Vereins eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen erforderlich.

  1. (7)   Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen ist.


§ 15 Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung


(1)    Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen.

  1. (2)   Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrags ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.


§ 16 Außerordentliche Mitgliederversammlung


(1)  Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn dies von einem Drittel der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.

  1. (2)  Für die Einberufung der außerordentlichen Mitgliederversammlung gelten die §§ 12, 13, 14, und 15 entsprechend.


§ 17 Auflösung des Vereins


(1)    Die Auflösung des Vereins kann nur mit der in § 14 festgelegten Stimmenmehrheit der Mitgliederversammlung beschlossen werden.

(2)    Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, die es unmittelbar und ausschließlich für die Förderung des Umwelt- und Landschaftsschutzes zu verwenden hat.

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